Alle Artikel in der Kategorie “Archiv

II / 2019

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„Stolen Diamonds“ ist das siebte Studioalbum von The Cat Empire. Die Band beschloss, zum dritten Mal mit ihrem Freund und Produzenten Jan Skubiszewski aufzunehmen. Wieder verknüpfen sie Elemente aus Reggae, Ska, Jazz, Funk, Hip-Hop, Rock und Latin zu einem unwiderstehlichen Mix, den sie über die Jahre zu ihrem eigenen unverwechselbaren Sound entwickelt haben.

„Terrible Animals“ ist das mutigste und ehrgeizigste Album, das der Gitarrist Lage Lund seit 2008 aufgenommen hat. Begleitet von einer Rhythmusgruppe der Spitzenklasse (Sullivan Fortner, Klavier; Larry Grenadier, Bass; Tyshawn Sorey, Schlagzeug), sind Lunds bisher dynamischsten und abwechslungsreichsten Musikaufnahmen entstanden.

In seinem Trio hat der New Yorker Drummer Tom Rainey mit Ingrid Laubrock und Mary Halvorson zwei seiner musikalisch engsten Vertrauten um sich geschart. Das Trio, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiern kann, veröffentlicht mit „Combobulated“ das dritte Album auf Intakt Records.

 

 

 

 

 

 

 

I / 2019

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Musikalisch setzt sich Leyla McCalla von den folkloristischen Klängen ihrer Vorgängeralben ab und bekennt sich stärker zum Jazz und Rhythm & Blues. Mit ihrem neuen Album „The Capitalist Blues“ betrachtet sie die psychologischen und emotionalen Auswirkungen der Lebensumstände in einer kapitalistischen Gesellschaft, in der einzig das Geld regiert.

Gianmaria Testa war der französischste aller italienischen Sänger. Zuerst wurde er in Frankreich entdeckt und geliebt. Erst später in Italien und dann auch im deutschsprachigen Raum. Aus Ton-Skizzen für spätere Alben wurden nun mithilfe Gianmaria Testas Ehefrau Paola die elf Stücke für „Prezioso“ extrahiert. Puristisch, nur mit der charakteristischen Stimme und dem feinen Gitarrenspiel, entstand ein starkes poetisches Vermächtnis des großen Cantautore.

Die Band Tartit, Mitte der 90er während der zweiten Tuareg-Rebellion in einem Flüchtlingslager in Mauretanien gegründet, wird als Hüterin der Tuareg-Musik verehrt. Mit „Amankor/The Exile“ erscheint nun das lang erwartete neue Album der Band, das mit ihrer charakteristischen hypnotischen Musik von den Problemen einer bedrohten Kultur handelt.

 

 

 

 

 

 

XI / 2018

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„Lines in the Sand“ ist das fünfte Album von Antonio Sanchez mit seiner Band Migration und bereits sein achtes als Bandleader oder Solist bei Cam Jazz. Sanchez ist ein stolzer Einwanderer, ein stolzer Mexikaner und ein stolzer Amerikaner. „Lines in the Sand“ ist jenen Einwanderern gewidmet, deren Reise in die USA zu einer Frage von Leben und Tod wird.

Der italienische Pianist Giovanni Mirabassi, der seit vielen Jahren in Frankreich lebt, legt mit „Summer’s Gone“ ein neues Album mit seinem langjährigen Trio vor. Der Autodidakt, der im Alter von 17 Jahren in seiner Heimatstadt Perugia Chet Baker begleitete, erhielt fünf Jahre später, als er schon in Paris lebte, seinen ersten Unterricht – beim großen klassischen Pianisten Aldo Ciccolini.

Das Karl Strømme Quintett steht an der Spitze der skandinavischen Jazzszene. Auf dem neuen Album „Dynalyd“ kombiniert es Elemente der amerikanischen Jazz-Standard-Tradition mit norwegischer Folklore. Andererseits vermischt es Modern Jazz mit verschiedenen aktuellen Musikstilen und schafft so eine frische und aufregende Mixtur.

 

 

 

 

 

X / 2018

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„Ich schätze seine Kühnheit ohne künstlerische Grenzen. Er ist ein Innovator zwischen Jazz, Klassik, Karibik und Klezmer“, sagt Aruán Ortiz über Don Byron. Byron, der weltbekannte Klarinettist, findet in dem jüngeren Pianisten Ortiz einen passenden Partner für das Projekt Random Dances and (A)tonalities.

„Zeitlos schön“, so schrieb das Magazin Stereoplay über das letzte Album von Alan Stivell. Seine neue CD Human ~ Kelt ist nun alles andere als eine einfache Retrospektive, die ausgewählte Stücke zusammenbringt. Im Gegenteil: Das Album ist zeitgenössisch und seine Auswahl an Tracks bietet die Highlights aus seiner erfolgreichen Karriere samt einigen neuen Überraschungen.

Auf „Playing with the Wind“ präsentiert Misha Tsiganov vier personalisierte Standards, vier Originale und ein russisches Volkslied für Alex Sipiagin, Seamus Blake und sich selbst zusammen mit dem Bassisten Matt Brewer sowie dem Schlagzeuger Dan Weiss, alle Virtuosen auf ihren Instrumenten.

 

 

 

 

IX / 2018

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Auf Jowee Omicils neuem Album „Love Matters!“ gibt es viel zu entdecken: afrikanische Rhythmen, Melodien von Bach und Mozart, Klangfarben von Thelonious Monk, ein venezolanisches Wiegenlied, Lieder aus Martinique, orientalische und sogar asiatische Spuren, ausgesucht haitianische Erinnerungen an einen „Englishman in New York“, jamaikanische Beats, Funk-Einwürfe à la Miles Davis – alles geschickt gemischt.

Mit seinem neuen Studioalbum „Shine Sister Shine“ verneigt sich der Jazzsänger und Pianist Ian Shaw, begleitet von seinem feinen Trio, vor außergewöhnlichen Frauen. Drei Eigenkompositionen handeln von starken Frauen, die zur Flucht gezwungen sind oder die sich millionenfach im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt solidarisieren.

„Ich habe noch nie so einen unglaublichen Musiker getroffen wie ihn“, war Herbie Hancock beeindruckt, als er Lionel Loueke bei seinem ersten Vorspiel im Thelonious Monk Institute kennenlernte – ein kometenhafter Aufstieg war besiegelt. Nach zwei Veröffentlichungen bei Blue Note erscheint sein neues Album „The Journey“ bei Aparté.

 

 

 

VIII / 2018

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Günter Baby Sommer mit dem Gast Till Brönner: Auf Baby’s Party kann man sehr schnell hören, wie entspannt Till Brönner und Baby Sommer miteinander umgehen. Hier begegnen sich zwei Musiker, die bei aller Unterschiedlichkeit eine gemeinsame Sprache gefunden haben, die weder sich noch dem anderen und schon gar nicht Dritten etwas beweisen müssen. (Thomas Brückner)

Johannes Berauer beschäftigt sich als Komponist seit Jahren mit den Berührungspunkten ver­schiedener Musikstile. Nach einer ersten CD mit Wolfgang Muthspiel liegt nun das zweite Album der „Vienna Chamber Diaries“ vor.

A Matter Of Time ist der Nachfolger von Protojes gefeiertem Album „Ancient Future“ (2015). Neben dem Produzenten Winta James (Damian Marley, Anthony B, The Mighty Diamonds) ist auch Chronixx wieder als Gast auf zwei der Tracks beteiligt. Unter den neun neuen Titeln befindet sich auch das bereits als Single veröffentlichte „Blood Money“, das vom jamaikanischen Dub-Poeten Mutabaruka zum besten Reggae-Song 2017 erklärt wurde.

 

 

VI / 2018

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Mit 73 Jahren ist Henry Threadgill noch immer auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft und präsentiert zwei neue Veröffentlichungen:

Auf „Dirt … and More Dirt“ mit dem Ensemble 14 or 15 Kestra zeigen 15 Musiker gekonnt die Vereinigung von Komposition und Gruppenimprovisation.

Für „Double Up, Plays double Up Plus“ wurde das Ensemble Double Up um zwei zusätzliche Pianisten erweitert: David Bryant und Luis Perdomo.

Elliott Sharp hat den Live-Mitschnitt des Carbon-Trios mit Zeena Parkins und Bobby Previte vom Jazzfestival Saalfelden editiert und ergänzt. Schon das Konzert war ein energetisches Highlight. Die nun im Studio vervollständigte Version „Transmigration at the Solar Max“ zeigt Sharps enorme Klang-, Noise- und Rhythmusmeisterschaft.

 

 

V / 2018

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CAM Jazz presents: Jazz & Wine Die sechs CDs dieser Serie des italienischen CAM-Jazz-Labels wurden innerhalb einer Woche im Juni 2017 in renommierten Weingütern im Nordosten Italiens aufgenommen. Zu den mitwirkenden Künstlern gehören: Enrico Pieranunzi, Gabriele Mirabassi, Francesco Bearzatti, Federico Casagrande, Claudio Filippini und Andrea Lombardini.

Der Saxofonist Will Vinson hat mit Antonio Sanchez am Schlagzeug und Gilad Hekselman an der Gitarre ein ebenso hochkarätiges wie ungewöhnliches Trio zusammengestellt. Melodisch konzentriert und rhythmisch ausgefeilt präsentiert die All-Star-Band auf dem Album „It’s Alright With Three“ vier Eigenkompositionen sowie vier Titel aus dem unerschöpflichen Great American Songbook.

Das Label Le Chant Du Monde ehrt den großen Jazzmusiker Chet Baker zu seinem 30. Todestag mit mehreren umfangreichen und sorgfältig edierten Ausgaben seiner frühen Aufnahmen:

Chet Baker Sings – The Complete Vocal Studio Recordings 1953-1962 (3 CDs)
The Thrill Is Gone – The Complete Studio Master Takes 1952-1956 (10 CD-Box)
Rebel At Work  – The Complete Studio Master Takes 1956-1959 (10 CD-Box)